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Berlin einmal anders – ein Wochenende im Hotel Schildhorn

Nicht weit vom Zentrum entfernt liegt die etwa 110 m breite Landzunge Schildhorn, die weit in die Havel hinein ragt und so die kleine Bucht Jürgenlanke bildet. Der gesamte Uferstreifen wird von einem dichten und geschützten Röhrichtgürtel umgeben, der zahlreichen Tieren wie Enten, Rohrsängern etc. Unterschlupf bietet ,und der angrenzende Grunewald ist vor allem das Zuhause von Singvögeln und Buntspechten.

Neben der herrlichen Havel-Seen-Landschaft mit ihrer gemäßigten Klimazone bezaubert besonders die Halbinsel Schildhorn, die zum Landschaftsschutzgebiet gehört, mit ihrer reichen Flora und Fauna.

Schon im 19. Jahrhundert wurde Schildhorn, die Jürgenlanke und das denkmalgeschützte Ensemble „Wirtshaus Schildhorn“ das Lieblingsziel der Berliner Sonntagsausflügler.

Im Grunewald befindet sich auf einem bewaldeten Hügel eine Säule, in deren Mitte ein Schild angebracht ist, dessen Spitze mit einem Eisernen Kreuz endet. Der Sage nach wurde sie hier aufgestellt, weil der Wendenfürst Jaczo von Kopenice 1157 nach einer verlorenen Schlacht versucht haben soll, auf seinem Pferde die Havel zu durchqueren. Er verlor dabei sein Pferd und drohte mit seiner eisernen Rüstung zu ertrinken. Er kämpfte um sein Leben und legte den Eid ab, „wenn er am Leben bliebe, er dann zum Christentum übertreten würde“. Er wurde gerettet und daraufhin hängte er sein Schild und Horn an einen Baum und blieb bis zum Tod seinem Gelöbnis treu. So entstand der Name „Schildhorn“.

In Erinnerung an diese Sage ließ König Friedrich Wilhelm IV. 1845 nach einem Entwurf von Friedrich August Stüler an diesem Ort das Schildhorn-Denkmal errichten.

Jedes Jahr, am 2. Sonntag im Juni, findet hier ein Jaczo-Fest mit einem Schwimmwettbewerb statt, bei dem von Gatow – liegt auf der anderen Seite der Havel, nach Schildhorn geschwommen werden muß. Es soll an die Flucht des Slawenfürsten auf seinem Pferd erinnern. Dieses Fest ist bei Touristen wie auch Anwohnern sehr beliebt.

 

 

 

 

Urlaub im 3-Sterne-Hotel Schildhorn – umgeben von Wasser, Wald und Wiesen

Das ganzjährig geöffnete Nichtraucherhotel liegt malerisch direkt an der Havel im Grunewald und hat sich bis heute vom einstigen Ferienheim der sechziger Jahre zu einer Ferienanlage des Gemeinnützigen Erholungswerkes GEW entwickelt.

Es verfügt über 42 helle geräumige Doppelzimmer und 5 großzügige Familienstudios, die alle mit D/WC, Fön, TV, Telefon und Radio ausgestattet sind und überwiegend über Balkon oder Terrasse verfügen. Eine kleine Sauna sowie Solarium stehen den Gästen zum Relaxen zur Verfügung.

Mit Blick auf die Havel und die Schiffs-Anlegestelle lädt die große, sehr gepflegte Gartenanlage mit Sitzgelegenheiten, ob im Strandkorb oder an Tischen mit Stühlen, ein, so daß hier die Gäste in himmlischer Ruhe schnell den Alltag vergessen. Bei schönem Wetter lockt die große Terrasse zum Smalltalk oder Speisen.

Auch für sportliche Gäste ist gesorgt, denn Tischtennis und Poolbillard befinden sich im Garten, und die Boote am eigenen Bootssteg lassen so manchen Gast zum Kapitän werden. Auch haben die Hotelgästen die Möglichkeit, das wunderschöne Erholungsgebiet per Fahrrad zu entdecken, Elektrofahrräder stehen gegen Gebühr zur Verfügung. Wer es aber bequemer haben möchte, der macht eine Havelrundfahrt mit der Linienschiffsfahrt und entdeckt dabei die herrliche Landschaft vom Wasser aus.

Das Hotel Schildhorn ist sehr familienfreundlich, so daß die Kinder mit Rutschen, Schaukeln und den beliebten Bootsfahrten auf dem „Schwan oder Flamingo“ ihren Spaß haben können. Außerdem befindet sich ein zusätzlicher Abenteuer-Spielplatz nur 200 m vom Hotel entfernt sowie eine Badestelle, die in ca. 8 Minuten Fußweg zu erreichen ist, so daß das Wort „Langeweile“ hier ganz unbekannt ist.

Besonders beliebt ist die Speisekarte des Hauses, am Morgen und Abend lockt für Hotelgäste das Buffet. Geboten wird eine regionale Küche, bei der alle Speisen hausgemacht werden, wie z. B. Eisbein- und Wildschwein-Sülze sowie die selbst eingelegten leckeren Bratheringe oder aber die Berliner Spezialität „Hoppel Poppel“. Die Gastronomie des Hotels ist auch für Spaziergänger und Wanderer geöffnet. Neben einer Mittagskarte werden auch Kaffee und Kuchen auf der Terrasse und dem Restaurant angeboten.

Obwohl die Ferienanlage mitten im Grunewald liegt, so sind die Sehenswürdigkeiten von Berlin mit Bus und S/U-Bahn oder Taxi recht gut zu erreichen. So braucht man mit dem PKW oder den öffentlichen Verkehrsmitteln nach Berlin-Mitte mit all seinen Sehenswürdigkeiten nur 20 Minuten. Das freundliche und hilfsbereite Personal wird evtl. Fragen dazu gern beantworten.

Für Hotelgäste steht ein kostenloser Parkplatz bereit, zusätzlich erhalten sie gratis das Ticket für den öffentlichen Nahverkehr in Berlin und Potsdam!

Alle gängigen Kreditkarten werden akzeptiert. WILAN steht den Gästen in allen Zimmern kostenlos zur Verfügung.

Im Februar sind Betriebsferien.

hotel@hotel-schildhorn.de www.hotel-schildhorn.de

Weitere Häuser am See unter: www.gew-ferien.de

 

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Sigrun Lüddecke
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Herausgeberin Bonnes Vacances – Magazin für VIP-Reisen bei PR-CONSULT Berlin
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