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Jahr tausende alte Bräuche Teil des modernen Lebens – Turm aus Brötchen für Geister und Glück

Vor Hong Kong

HKTB_Cheung_Chau_Festival

In dieser Woche findet eines der spektakulärsten Feste von Hongkong statt. Im Zentrum des Cheung Chau Bun Festival“ steht ein 14 Meter hoher Bambus-Turm, vollgepackt mit 9.000 rosa und weißen Brötchen, die die hungrigen Geister sättigen sollen. Am 17. Mai 2013 folgt der Höhepunkt des Festivals : Bei einem Wettkampf erkletterte in Dutzend Teilnehmer den riesigen Turm. Der Gewinner, der die meisten Brötchen sammelt , darf sich auch über das größte Glück freuen.

Jahrtausend alte Traditionen und Bräuche bestimmen noch immer das Leben in der modernen Millionenmetropole Hongkong. Traditionelle chinesische Feste sind dabei auch für Besucher gute Gelegenheiten, die einmalige Kultur Hongkongs hautnah mitzuerleben. Zu den beeindruckenden Feiern zählt das „Cheung Chau Bun Festival“ auf der gleichnamigen vorgelagerten Insel. Wie bei allen anderen chinesischen Festen basiert auch das Cheung Chau Bun Festival auf einer überlieferten Geschichte: Im 18. Jahrhundert wurde die Insel von Piraten und einer Plage bedroht. Durch eine Prozession durch die Straßen mit dem Bild des Gottes Pak Tai konnten die Bewohner Cheung Chau vor den Problemen bewahren. Die Einwohner verkleideten sich auch selbst als
Gottheiten und vertrieben so die „bösen Geister.“ Diesem Ursprung wird heutzutage durch Löwentänze und einer Parade gedacht, bei der als Götter und bekannte Helden verkleidete Kinder auf Stelzen durch die Straßen getragen werden. Die Glück bringenden Brötchen – die „Buns“ – sind ein Hauptbestandteil der Feier auf Cheung Chau, die dem Fest auch seinen Namen geben.Eingang zum ladies Market

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Sigrun Lüddecke
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Herausgeberin Bonnes Vacances – Magazin für VIP-Reisen bei PR-CONSULT Berlin
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