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Ein Kurztrip nach Sizilien – und das verlängerte Wochenende im 5-Sterne Donnafugata Golf Resort and SPA Hotel

 

geland. flugzeugNach 2,5 Stunden Flug erreichen wir bei herrlichem Sonnenschein den Internationalen Flughafen von Catania, wo wir bereits erwartet werden.

Bis zu unserem 5-Sterne Donnafugata Golf Resort and SPA Hoteldas inmitten eines Naturreservats liegt – dauert die Fahrt noch ca. 1,5 Stunden. Eine andere Möglichkeit wäre, man bucht den Internationalen Flughafen Comiso, der nur 17 km vom Resort entfernt liegt.

Das Hotel bietet einen idealen Ausgangspunkt, um Siziliens unberührte Natur sowie seine barocken Städte oder aber die kleinen Fischerörtchen zu entdecken, wie den bekannten Badeort Marina di Ragusa, der nur 15 km entfernt liegt. Auch die netten Orte Punta Secca, Sampieri und Santa Croce Camerina befinden sich ganz in der Nähe und beeindrucken mit ihrem Charme sowie ihren herrlichen Stränden.

marina-di-ragusaNach ersten Eindrücken der wunderschönen Landschaft erreichen wir das elegante und traditionelle 5-Sterne Donnafugata Golf Resort and SPA Hotel. Es besticht mit seiner herrlichen Lage, so daß es bei klarem Wetter sogar möglich ist, von hier bis nach Malta sehen zu können. Schon im 14. Jh. erkannte der damalige Landadel die Schönheit dieses Fleckchen Erde und machte es zu einer seiner beliebtesten Erholungsoasen.

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Bei Ankunft erwartet uns eine weite und großzügig gestaltete Hotelanlage mit ihren Gästehäusern, einem 900 qm großen SPA Bereich sowie einer eigenen Kapelle. Die beiden preisgekrönten 18-Loch-Golfplätze, die zu den besten Golfplätzen Italiens zählen, grenzen unmittelbar an die Hotelanlage.

Nach einem Begrüßungstrunk sind wir nun ganz gespannt auf unsere Zimmer, die sich in unterschiedliche Kategorien, wie Classic, Superior und Deluxe sowie in 10 separate Suiten unterteilen.

Die großen, in zarten Farben gehaltenen, lichtdurchfluteten Zimmer und Suiten sind sehr elegant H_NH_DonnafugataGolfResort_02 eingerichtet und haben Terrasse oder Balkon mit Aussicht auf den Golfplatz oder die Hotelanlage. Besonders einladend zeigen sich die 77 qm großen Suiten mit ihrer 57 qm großen Terrasse mit Liegestühlen und einem wunderschönen Ausblick, der zum Träumen einlädt. 

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Nach einer geruhsamen Nacht beschließen wir, heute die Umgebung des Resorts zu entdecken,

aber erst einmal lockt ein üppiges Frühstücks Buffet, das wir im Finco d’India einnehmen. Die Vielzahl der Speisen ist verführerisch, sie werden immer frisch – mal warm, mal kalt je nach Gusto zubereitet.FICO D'INDIA 2 Bei herrlichem Wetter ziehen wir es nun vor, die Köstlichkeiten auf der großen sonnigen Terrasse mit Blick auf den Pool (leider noch ohne Wasser) und Golfplatz gemütlich zu genießen, danach geht es zum Putten, Chippen und Pitchen auf den Golf Course.

Nach dem Spiel lockt das Club House 19. Hole 19TH HOLE 2mit leckeren Gerichten, die mit frischen und typischen Zutaten der Region zubereitet und mit einem guten Glas Wein mit Blick über die blühenden Felder abgerundet werden. Wir sind glücklich, denn es fehlt uns an nichts. Die erfahrenen Küchenchefs begeistern uns mit den Aromen der mediterranen und arabischen Küche, die die Gerichte fast geheimnisvoll erscheinen lassen. DSC06064

Wer es aber liebt, mediterrane Spezialitäten zu genießen, der findet diese im Carrubo. Hier ist es möglich, zwischen zwei kulinarischen Angeboten zu wählen, die in den beiden Speisekarten „Regionale Spezialitäten“ P1010043 und „Mediterrane Gourmet“ angeboten werden – sehr gut! 

Um den Tag entspannt ausklingen zu lassen, treffen wir uns am Abend in der Wine Bar des ehemaligen Kelter Hauses, die mit Geschichte, Tradition sowie Weinspezialitäten der Region begeistert. Natürlich dürfen auch hier nicht die gastronomischen Highlights fehlen, dazu gehören u.a. Couscous mit Fisch, Parmigiana, Käse und Wurst, die vorzüglich munden. WINE BAR

Am nächsten Morgen werde ich dem SPA einen Besuch abstatten, denn es bekam 2010 die Auszeichnung des Condé Nast, Traveller Favourite Overseas Day SPA 2010. Das Behandlungsangebot ist sehr groß, so daß ich die Qual der Wahl habe. Ich entscheide mich für eine verlockende Entspannungs-Massage, die aber auch ihren Preis hat. Anschließend genieße ich noch kurz das schöne Wetter auf der Terrasse sowie den Ausblick auf die Umgebung,  denn in einer Stunde geht es weiter nach Ragusa. SP_NH_DonnafugataGolfResort_01

Auf dem Weg dorthin, machen wir noch im Valle dell‚Acate www.valledellacate   einen Abstecher, denn dort sind wir zu einer sizilianischen Wein-Verkostung eingeladen, bevor wir das50 P1010131Val di Noto“ – die Wiege des sizilianischen Barocks erreichen.

Hier befinden sich einige der schönsten Städte wie Ragusa, Modica, Noto und Scicli, die zum UNESCO Weltkulturerbe gehören. Es lohnt sich wirklich, einen Abstecher dorthin zu machen ! 2 P1010068 Es ist spät geworden – leider ! Die eindrucksvolle spätbarocke Provinzhauptstadt Ragusa gehört seit 2002 zum UNESCO Weltkulturerbe und besticht mit ihren beiden Stadtteilen. Die höher liegende geometrisch erbaute Oberstadt Ragusa Superiore und die tiefer liegende Unterstadt Ragusa-Ibla beide werden durch eine Schlucht voneinander getrennt. Drei Brücken aus dem 19. Jh. verbinden aber die beiden Stadtteile mit einander. 4 P1010081 

Ragusa-Ibla besticht mit prächtigen Gebäuden im Stil des sizilianischen Barocks sowie den Kirchen und Palästen aus dem 18. Jh.. Zu den Highlights der Stadt gehört die Kathedrale des heiligen Johannes (San Giovanni Battista) mit ihrer besonders schönen barocken Bauweise sowie die Chiesa di S. Maria delle Scale sowie dem Purgatorio (Gedicht von Vergil) aus dem frühen 14. Jh.. 

Leider geht allmählich die Sonne unter, und wir schlendern durch die verwinkelte barocke Altstadt mit ihren sehr netten Boutiquen, Geschäften

und gemütlichen Restaurants. In deren Mitte erhebt sich die im 18. Jh. erbaute Kathedrale San Giorgio  mit ihren drei Etagen, die einen Turm bilden. Besonders fasziniert mich ihre Architektur mit den vier monumentalen Heiligenfiguren und die palmengesäumte breite Freitreppe. 7 P1010103Sie führt vom Platz zur Kirche hinauf und macht ihr Aussehen noch markanter. Sie gilt als einer der Höhepunkte des sizilianischen Barocks, leider ist sie schon geschlossen, so daß ich sie nur von außen bewundern kann.

Wer sich ein wenig nach den Besichtigungen ausruhen möchte, der spaziert durch den sehr schönen Garden Ibleo  11 P1010164

12 P1010168mit Palmen, Blumen und Sträuchern und genießt den herrlichen Ausblick auf das unterhalb gelegene Tal mit seinem Fluß Fiume Irminio und die Schluchten aus Kalkfelsen.

Zur Kirche Chiesa dei Capuccini mit ihrem Flügelaltar aus dem 17. Jh. gibt es sogar einen Zugang im Park und an dessen Ende befinden sich noch die letzten Reste des Doms S. Giorgio, der durch das Erdbeben im Jahr 1693 völlig zerstört wurde.

Nur 25 km südlich von Ragusa befindet sich der Ortsteil Marina die Ragusa mit seinen weitläufigen Sandstränden, die ein beliebtes Ausflugsziel der Ragusaner sind.

Nach 15 Kilometern erreichen wir die typisch sizilianische Kleinstadt Modica, 4 P1010081

sie ist eine der spätbarocken Städte, die auch zum UNESCO Weltkulturerbe gehört. In der Altstadt pulsiert das Leben von früh morgens bis spät in die Nacht. Eindrucksvoll zeigen sich ihre zahlreichen Gebäude und Barockkirchen, wie z.B. der „Dom von San Giorgio“. Aber auch bemerkenswert ist die 400-jährige Tradition der Schokoladenherstellung auf Sizilien. 

Denn vor vielen Jahrhunderten herrschten die Spanier über das Land und so wurde u.a. auch Kakao von Südamerika nach Europa verschifft. Heute wird noch immer bei der Herstellung von Schokolade das Schokoladen-Granulat verwendet, das häufig mit Chili, Zimt, Ingwer, Vanille, gemahlenen Mandeln und Nüssen oder auch geriebene Schalen von Zitrusfrüchten angereichert wird, so wie es einst bei den aztekischen Methoden und Rezepten gehandhabt wurde.

5 P101008920 P1010095Schokoladenläden gibt es hier im Überfluß, oft ist es möglich, den Chocolatiers bei der Arbeit zuzusehen und zu kosten, dieses Glück haben wir auch beim ältesten Schokoladenladen „Antica Dolceria Bonaiuto“ 

6 P1010094in der Corso Umberto I. Die Schokolade ist so köstlich, daß man nicht mehr aufhören möchte und somit zum Kaufen verführt wird. www.bonajuto.it.

Gleich außerhalb der Stadt liegen die herrlichen Strände von Marina di Modica und Sampieri.

Bevor wir wieder zurück in unser Hotel fahren, speisen wir noch in der „Osteria dei sapori perduti“ zu Abend.  Das Restaurant wirkt sehr gemütlich und viele Einheimische genießen laut „schnatternd“ ihre Speisen, wir sind gespannt.23 P1010110 (2) Uns wird ein Menü serviert, das leider geschmacklich sehr zu wünschen übrig läßt! Das geschnittene Brot ist sicher schon Tage alt, die Suppe als Vorspeise geschmacklos, die ölige Hauptspeise eine Katastrophe und der Nachtisch ein „Wasserpudding“, einfach undefinierbar im Geschmack, wir sind entsetzt und ließen fast alles stehen – schade!

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Leider ist es nun unser letzter Abend und es geht zurück zum 5-Sterne Donnafugata Golf Resort and SPA. Gern wäre ich dort noch länger geblieben, denn das Resort ist ein idealer Ort, zum Relaxen, Entspannen und Nichtstun und der Golfplatz befindet sich nur ein paar Schritte entfernt. Der freundliche, aufmerksame und liebevolle Service rundet das Bild von einem wirklichen 5-Sterne Hotel ab, es ist ein Genuß!

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www.donnafugatagolfresort.com 

Fotos und Text: S. Lüddecke

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Herausgeberin Bonnes Vacances – Magazin für VIP-Reisen bei PR-CONSULT Berlin
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