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Abtauchen ins bayerische Thermal-Heilwasser in Bad Gögging

Daß man sich in Bad Gögging so viel leichter fühlt, liegt nicht nur an der Auftriebskraft des dortigen Thermalwassers, auch der seelische Ballast fällt hier ganz schnell ab.

Tief durchatmen, sich fallen lassen und fühlen, wie sich der Körper erholt und schließlich auch der Geist entspannt. Wer die innere Ausgeglichenheit sucht, der findet zwar jede Menge Entspannungsangebote, aber dann fehlt es an der Zeit, diese überhaupt nutzen zu können. Oftmals sind es die einfachen Dinge, mit denen sich große Erfolge erzielen lassen, z.B. mit einem herrlichen Bad im Thermalwasser, das mit über 20° Celsius aus dem Boden kommt und auf 34° bis 38° Celsius erhitzt wird. Denn das Thermalwasser ist reich an verschiedensten Inhaltsstoffen, die ganz individuell auf den menschlichen Körper wirken.

Enthält das Wasser besonders viel Schwefel, so beruhigt es die Haut und kann bei Hautkrankheiten wie Schuppenflechte oder Neurodermitis spürbare Linderung verschaffen. Auch salzhaltiges Wasser ist besonders beliebt bei der Behandlung von rheumatischen Erkrankungen und Gelenkbeschwerden. Selbst das Wasser mit erhöhtem Kohlendioxidgehalt wirkt positiv auf den menschlichen Körper, denn es regt die Durchblutung an und verbessert somit die Sauerstoffversorgung.

In Bad Gögging wird man die „Schwere„ los.

Für Streßgeplagte lockt eines der 15 wohlig-warmen Thermalwasserbecken der Limes-Therme, denn die Streß lindernde Wirkung des dortigen Mineralwassers ist sogar wissenschaftlich erwiesen.

Schon die alten Römer hatten den kleinen Ort, der sich inmitten der malerischen Regionen Naturpark Altmühltal und Hopfenland Hallertau befindet, für sich entdeckt. Im 2. Jh. ließ Kaiser Trajan eine der größten Schwefelwasser-Thermen nördlich der Alpen erbauen, wodurch Bad Gögging zu den ältesten Kurorten Bayerns zählt. Der offizielle Titel „Bad“ erfolgte dann im Jahre 1919 und im Jahr 1979 begann mit der Eröffnung der Limes-Therme für den Ort ein neues Kurzeitalter.

Heute verfügt Bad Gögging als einziger Kurort in Bayern über drei staatlich anerkannte Naturheilmittel. Neben Schwefel- und Thermalwasser kommt noch das Naturmoor zum Einsatz, das frisch und von Hand aus den Bad Gögginger Moorwiesen gestochen und für den Kurbetrieb aufbereitet wird. Das Geheimnis des Moores liegt vor allem darin, daß es über einen langen Zeitraum Wärme an den Körper abgeben kann, so daß die entstehende Tiefenwärme für Tiefenentspannung sorgt und man eine Zeit lang wunderbar zur Ruhe kommt.

Eine wunderschöne Natur.

Der niederbayerische Kurort Bad Gögging ist nahe am Wasser gebaut, so daß man sich das ganze Jahr über auch im Wasser entschleunigen kann, denn der Ort befindet sich direkt an den beiden Flüssen Abens und Donau. Zu einem besonderen Highlight gehört eine sehr schöne „Zillenfahrt“ mit einem echten Donaufischer, bei der es schon früh in die „Weltenburger Enge“, eines der ältesten Naturschutzgebiete Bayerns, geht, vorbei an steilen Felsen des Donaudurchbruchs.

Die Stille zum Innehalten.

Besonders reizvoll ist der Kurpark von Bad Gögging, denn hier begegnet man noch einem „Stückchen heiler Welt“, die je nach Jahreszeit mit ihrem satten Grün, dem herbstlichen Kunterbunt oder mit reinem Weiß verzaubert, durch den ein echter Pilgerweg, die „Via Nova“ führt. Auf ihm erreicht man auch das Kloster Weltenburg, der Weg dorthin, der landschaftlich äußerst reizvoll ist, begeistert mit seinem spirituellen Umfeld mit Kirchen und Klöstern. Neben dem Kloster Weltenburg bieten sich z.B. auch Ausflüge zu den Klosterkirchen in Rohr und Biburg oder auch zum Kloster Plankstetten an, das 1129 als bischöfliches Eigenkloster gegründet wurde.

Die Heilpflanze Hopfen.

Wer die Gegend zu Fuß oder mit dem Rad entdecken möchte, sieht schon von weitem die hohen Stangen, an denen der Hopfen wächst, blüht und gedeiht. Es ist die ganz besondere Landschaft Hallertau, das größte zusammenhängende Hopfenanbaugebiet der Welt.

Seit 2007 ist Hopfen als Heilpflanze anerkannt, seine duftenden Blüten helfen bei Nervosität und Schlafstörungen. Es besteht die Möglichkeit, im Hopfenbad des TerraVitalis-Bereichs“ der Bad Gögginger Limes-Therme ein herrliches Bad mit pflegenden Ölen zu testen.

Wer noch eine weitere Entspannung sucht, der kehrt in die liebevoll gestaltete Hopfenhütte ein und genießt dort ein frisches kaltes Bier, das süchtig macht. Aber was wäre auch das Bier ohne Hopfen?

http://www.bad-goegging.de

 

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Sigrun Lüddecke
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Herausgeberin Bonnes Vacances – Magazin für VIP-Reisen bei PR-CONSULT Berlin
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