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Herrliche Tage in der Ferienregion des Genferseegebietes

Durch den nahegelegenen internationalen Flughafen in Genf ist es sehr leicht, diese kontrastreiche und reizvolle Region mit ihren herrlichen Seen und palmengesäumten Ufern zu erreichen.

Wir werden schon am Flughafen erwartet, dann geht es bei herrlichem Sonnenschein weiter mit dem Zug nach „Morges“, Hauptstadt des Distrikts Morges im Schweizer Kanton Waadt, die sich am Genfersee nahe Lausanne befindet.

Dort angekommen, fahren wir zum Restaurant „Club Nautique de Morges“, das malerisch direkt am Genfersee liegt und mit einem traumhaften Blick auf den Mont Blanc und über den See begeistert.Es ist einfach fantastisch und wir genießen den Sonnenschein und freuen uns auf die Speisekarte.

Die Auswahl der Gerichte fällt nicht leicht, denn geboten werden saisonale und lokale Köstlichkeiten mit frischem Fleisch und fangfrischem Fisch sowie kleinen leckeren Speisen. Natürlich wird dazu auch der passende Wein gereicht. Es schmeckt großartig und wir genießen dabei den weiten Blick über den Genfersee.

Gerne wäre ich noch geblieben, aber die Zeit ruft, denn wir wollen noch im „Schloß von Morges“ die exklusive Ausstellung „Audrey Hepburn und Hubert de Givenchy: eine elegante Freundschaft“ in Morges besuchen.

Das mittelalterliche Schloß aus dem 13. Jh.,

ist inzwischen zu einer Kultur- und Freizeitstätte umgebaut geworden, in dem vier Museen untergebracht sind: das „Artilleriemuseum“, „Museum der Waadtländer Gendarmerie“, Schweizer Zinnfigurenmuseum“ sowie das „Waadtländer Militärmuseum“. Hier treffen wir auch den Museumskurator „Salvatore Gervasi“, der uns bei Fragen und Informationen zur Seite steht.

Auf dem Vorplatz des Schlosses

präsentiert die „UNIcréa“ eine Ausstellung zahlreicher arbeitender Kunsthandwerker aus verschiedenen Nationalitäten, die sich in drei Bereichen zusammengetan haben. Sie arbeiten mit verschiedenen Materialien Erde, Glas, Holz, Papier und Textilien. Wir können ihnen bei der Arbeit zusehen wie ihre originalen Werke entstehen, die bewundert und auch gekauft werden können, es ist sehr interessant.

Danach besuchen wir die beeindruckende Ausstellung im Schloß, die dem Weltstar der Haute Couture, Hubert de Givenchy, gewidmet ist. Es geht hier um die außergewöhnliche Freundschaft zwischen ihm und der weltbekannten Schauspielerin Audrey Hepburn, die sie ein Leben lang verband. Zu sehen sind die berühmtesten Kleider, die Audrey Hepburn sowohl vor der Kamera als auch privat trug sowie Haute-Couture-Kleiderentwürfe von Givenchy, von denen einige nie zuvor gezeigt wurden. Wir sind beeindruckt und können uns nicht sattsehen an so viel Eleganz und Charme und es gilt wieder die Erkenntnis „weniger ist mehr“. Danach besichtigen wir noch kurz die restlichen Ausstellungen, die sehenswert sind.

Nach all den Eindrücken lockt nun das Restaurant „Le Casino“,

mit seiner sehr schönen Terrasse an der Seepromenade. Es hat sich ganz auf Fisch spezialisiert, besonders auf den Flußbarsch genannt „Egli“, so daß das „Le Casino“ als Geheimtipp für diesen Fisch gilt.

Die Speisekarte lockt mit wunderbaren Leckerbissen, so daß ich die Qual der Wahl habe, dann entscheide ich mich für den „Egli“, der auf der Zunge zergeht und ein wirklicher Genuß ist! ! Auch die Weinkarte bietet eine große Auswahl an speziell erlesenen Weinen sowie Spirituosen, die nach „mehr“ schmecken. Nun ist es schon sehr spät und der feuchtfröhliche und wunderschöne, gemütliche und warme Abend geht leider zu Ende. Wir machen uns auf den Weg, um in unserem netten Hotel „Hostellerie du Petit Manoir“ einzuchecken.

Am nächsten Tag ist eine Stadtführung „auf den Spuren von Audrey Hepburn“ angesagt.

Frau „Ingold“, die Stadtführerin, wartet schon auf uns, um durch die mittelalterliche Stadt Morges zu führen, die östlich des gleichnamigen Flusses Morges am Genfersee und ca. 10 km westlich von Lausanne liegt. Die Stadt war einst ein wichtiger Handelsplatz und so wurde Ende des 17. Jh. ein Hafen gebaut, der heute noch als Yachthafen dient. Die Altstadt fasziniert mit ihrer Vielseitigkeit, ihrer Geschichte und den zahlreichen Museen wie dem „Alexis Forel“ mit seinen Sammlungen aus dem 16.-19.Jh., das Kunstgewerbe, Porzellan und Spielzeug zeigt.

Vom ältesten Gebäude der Stadt, dem Schloß, das 1286 von Ludwig von Savoyen erbaute wurde, verläuft die sehr nette Uferpromenade, an der wunderschöne alte Häuser und Restaurants liegen. Sie zieht sich bis zum „Parc de Vertou“ und bietet einen großartigen Blick auf den Genfersee und die Savoyer Alpen.

Audrey Hepburn lebte 30 Jahre in einem Bauernhaus aus dem 18. Jh.

in „Tolochenaz“, einer malerischen Kleinstadt am Genfersee bei Lausanne. Sie war aber in die autofreie Altstadt Morges mit ihren zahlreichen Bürger- und Patrizierhäusern, die aus dem 15. bis 18. Jh. stammen, sehr verliebt und ließ sich hier im Rathaus 1969 trauen, das 1518–1520 erbaut wurde. Die Einkaufsstraße „Grand-Rue“, die mit verführerischen Boutiquen lockt, ist unglaublich stolz darauf, daß Audrey Hepburn hier einkaufen kam, überall wird man hier mit Hinweisen darauf aufmerksam gemacht, es ist wirklich beeindruckend.

Es ist spät geworden
und so kehren wir für unsere letzte Mahlzeit in Morges auf der sehr schönen Terrasse des Restaurants „Le Pavois“ ein, das direkt gegenüber der Uferpromenade des Sees liegt. Die Speisekarte verheißt nur Gutes und wir werden nicht enttäuscht. Das Essen mundet sehr, der Wein paßt perfekt dazu, der Service ist sehr freundlich und schnell, es ist ein Genuß.

Nun geht es zum Bahnhof und nach Lausanne.

Dort angekommen, werden wir von „David Werlen“ vom Lausanne Tourismusbüro schon erwartet, der uns zum Hotel „Beau-Rivage Place“ bringt, wo wir einchecken.

Das 5-Sterne Hotel liegt am Ufer des Genfersees im eigenen 4 ha großem Park und verfügt über eine malerische Aussicht auf den See und die Gartenanlage sowie die französischen Alpen.

Im Hotel verbinden sich Tradition und Moderne, die eine wunderbare Atmosphäre zaubert und anspruchsvolle internationale Gäste seit über 150 Jahren liebevoll mit erstklassigem Service verwöhnt. 168 Zimmer, davon 34 Suiten, die mit modernster Technik ausgestattet und unterschiedlich dekoriert sind, stehen den Gästen zur Verfügung und bieten einen herrlichen Blick auf den Genfersee, die Gartenanlage sowie die französischen Alpen.

Im Beau-Rivage Palace legt man sehr viel Wert auf Genuß, so ist das Gourmet-Restaurant „Anne-Sophie Pic at Beau-Rivage Palace“ mit 2 Michelin-Sternen bereits ausgezeichnet. Wer lokale und französische Gerichte liebt, der ist im „Café Beau-Rivage“ richtig. Das „Miyako Lausanne“ lädt zu Sushi „à la minute“ ein und das „L’Accademia“ lockt mit mediterraner Küche

Auch gestreßte Gäste finden in der 1500 qm großen einzigartigen Wellness-Oase im Spa von „Cinq Mondes“ ihre Ruhe und Entspannung.

Am Nachmittag treffen wir uns zum Aperitif mit „Nathalie Seiler-Hayez“, der Direktorin des Hotels Beau-Rivage Palace in der Hotel-Gartenanlage zum netten Gespräch, das sehr persönlich und auch spannend ist, denn wir erfahren dabei einige Einblicke in die Aufgaben der dort arbeitenden Angestellten.

Anschließend ist ein Treffen und Abendessen mit „Cindy Queloz“, Kommunikationsleiterin vom Tourismusamt des Genferseengebiets auf der Terrasse des Hotels angesagt.

Der Abend geht langsam zu Ende

und ich freue mich nun auf mein Bett, denn morgen früh erwartet uns schon die Stadtführerin Karin Klappert zum Stadtrundgang durch die mittelalterliche Altstadt sowie das Zentrum von Lausanne, das sich am nördlichen Ufer des Genfersees befindet.

Gleich als erstes geht es zur Pre-Openig Besichtigung des „AQUATIS“ in Lausanne-Vennes,

das z. Z. noch in der Fertigstellung ist und im September 2017 eröffnet werden. Nach der sechsjährigen Bauzeit wird es dann das größte Süßwasseraquarium in der Schweiz und Europa sein.

Wir werden von Direktorin Angélique Vallée-Sygut begrüßt, die uns das außergewöhnliche Projekt erklärt und auch einen Rundgang mit uns durch die riesige Baustelle macht.Wir stolpern dabei durch einen Besucherparcours unfertiger Räume auf einer Gesamtfläche von 3’500 qm auf zwei Ebenen, die eine Dauerausstellung, zwei Wechselausstellungsräume und pädagogische Bereiche umfaßt. Wir kommen vorbei an Arbeitern, die an Tierplastiken und Materialien etc. arbeiten, überall hängen Kabel wie auch Berge von Materialien etc. Für uns ist es unvorstellbar, daß aus diesem Chaos wirklich mal ein „Aquarium“ werden soll.

Das Aquatis bietet eine außergewöhnliche Reise durch die faszinierendsten Süßwasser-Lebensräume unseres Planeten, die dem Ökosystem und der nachhaltigen Entwicklung gewidmet ist. In den rund 46 Aquarien/Vivarien/Terrarien und 20 Ökosystemen werden aquatische Fauna und Flora der fünf Kontinente auf ca. zwei Millionen Litern Wasser verteilt.

Das Objekt besteht aus 2 Ebenen, die erste Etage:

teilt sich in vier geografische Zonen, den „alpinen Bereich“, „Genfersee-Bereich“, Rhône-Bereich“ und den „mediterranen Bereich“ auf.

Die zweite Etage ist den Kontinenten „Afrika“, „Asien“, „Ozeanien“, „Südamerika“ gewidmet sowie der tropischen Flora und Fauna, wo besonders die Süßwasserfischgattung „Arapaimas“ und „Piranhas“ zu finden ist.

Das dazugehörige Aquatis Hotel ***S & Konferenzzentrum“ wurde schon 2015 eröffnet und bietet mit seinen 143 hellen komfortablen Zimmern, Restaurant, Fitnessbereich, und Seminarräumen sowie einer riesigen Terrasse eine ideale Adresse für Geschäfts- und Privatreisen.

Unsere Besichtigung war sehr interessant, spannend und lehrreich zugleich!!

Nun geht es zurück nach Lausanne

Die Sonne scheint, die Temperaturen steigen über 30 ° C und wir kommen doch ins Schwitzen, da das Stadtzentrum von Lausanne sehr hügelig und abfallend ist. Einer der Hügel ist der 542 m hohe Cité-Hügel mit der gotischen Kathedrale, die zwischen 1170 und 1275 errichtet wurde.

Die wunderschöne mittelalterliche Stadt ist reich an Sehenswürdigkeiten, zu denen u.a. Museen, das Schloß „Saint-Mare“ u.v.m. sowie die Holztreppe „Escaliers du Marché“ (13. Jh.) gehört, die die Verbindung von Kathedrale und Stadtzentrum ist. Wer sich nach so vielen Eindrücken ein wenig erholen möchte, der besucht den sehr schönen „Mon-Repos Park“ mit seinen Skulpturen und genießt die Ruhe. Die verführerischen Geschäfte und Boutiquen locken die „Kaufwütigen“ und laden sie zum Schoppen ein und die zahlreichen netten Restaurants sorgen danach für Entspannung bei gutem Essen. Das touristische Angebot ist unglaublich vielseitig und macht Lausanne unwahrscheinlich dynamisch.

Heute ist Markttag,

der sich über die Altstadtstraßen ausbreitet und ein quirliges Kommen und Gehen der Kaufwütigen widerspiegelt. Es scheint, als würden sich die alten Wohnhäuser und Gebäude in den schmalen holprigen Gassen fest aneinanderschmiegen, dazwischen locken gemütliche kleine Restaurants mit ihren internationalen Köstlichkeiten, oder aber kleine nette Boutiquen, die mit ihren außergewöhnlichen Angeboten einladen.

 

Nun haben wir noch eine Verabredung

in der Schokoladenboutique „La Chocolatière“ mit Frau „Mercedes Assal“, die leider plötzlich verhindert ist. So springen die netten Mitarbeiter dafür ein und informieren uns perfekt.

Wir sind begeistert und das Wasser läuft uns im Mund zusammen beim Anblick der außergewöhnlichen und verführerischen Köstlichkeiten aus Schokoladen, die hier in Eigenregie hergestellt werden und fantastisch schmecken!

Wir haben noch Zeit und schlendern in das „Mudac- Museum“ für zeitgenössisches Design und angewandte Kunst, das 2000 eröffnet wurde. Hier treffen wir Direktorin „Chantal Prod`Hom“, die uns Informationen über die jährlichen fünf bis acht Ausstellungen im Jahr gibt, die sehr interessant sind.

Das Museum ist ein Ort des Austausches zwischen Architekten, Designern, Stilisten und Künstlern sowie dem Kunstgewerbe und den schönen Künsten. Anschließend machen wir noch einen sehr interessanten Rundgang durch die plastische Kunst, dann geht es weiter durch die Altstadt, wo wir im „Café des Artisans“ in der quirligen Altstadt zu Mittag essen.

Vor dem Café stehen zahlreiche Tische und Stühle, um die sich die „Hungernden“ bereits sehr bemühen, um einen Platz zu ergattern, für uns war bereits ein Tisch reserviert. Der Service ist sehr freundlich und berät uns geduldig und wir werden nicht enttäuscht. Das Essen ist sehr gut, auch frisch zubereitet und der Wein schmeckt nach „mehr“, so daß wir uns nun am Ende mit aller Kraft dem Shopping widmen können.

 

 

Der letzte Abend lockt mit einem Abendessen

in der „Brasserie de Montbenon“, einer ehemaligen Brauerei in der Innenstadt mit einer sehr schönen Gartenterrasse und Blick auf den Genfersee. Die Speisekarte bietet eine große Auswahl an Gerichten, die frisch zubereitet werden, auch vegetarische Gerichte sind dabei. Wir sind mit unserer Wahl des Gerichtes sowie des Weiß- und Rotweins sehr zufrieden und genießen den netten letzten Abend.

Am nächsten Morgen

checken wir aus dem „Beau-Rivage Place“ aus und fahren mit dem Zug (fünf Minuten) nach „Grandvaux“ und treffen dort das Winzerehepaar „Aurélia und Jacques Joly“ auf ihrem Weingut, das zur Weinregion „Lavaux“ gehört. Die terrassenförmig angelegten Weinberge sind seit 2007 Teil des UNESCO Weltkulturerbes.

Ein kurzer informativer Vortrag über das Weinbaugebiet, ihre Arbeit, die verschiedenen Weinsorten sowie ihren Erfolg lassen ihre Liebe und Leidenschaft für die hervorragenden Weine erkennen, wir sind begeistert! Anschließend wird uns ein leckerer Lunch aus Käse und Wurst-Schinkenplatte mit ihrem herrlichen Weiß-und Rotwein serviert. Dabei erfahren wir, daß sie auch Gäste in ihrer Gästewohnung beherbergen. www.cave-joly.ch

 

 

Schade, unsere schöne und informative Zeit geht viel zu schnell vorüber und wir müssen nun leider unser Gepäck in Lausanne abholen, dann geht es weiter mit dem Zug nach Genf, der uns zum Flughafen bringt.

 

 

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Herausgeberin Bonnes Vacances – Magazin für VIP-Reisen bei PR-CONSULT Berlin
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