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MEISSEN – DIE STADT AN DER ELBE UND DES MEISSNER PORZELLANS.

Bei herrlichem Sonnenschein erreichen wir die Stadt Meißen, die auch die „Wiege Sachsens“ genannt wird. Wir sind begeistert, denn wir werden schon im 4-Sterne „Parkhotelhotel Meissen“ mit einem Glas Sekt sowie einem herrlichen Blick über die Elbe, den Dom und die „Albrechtsburg“ erwartet. Der Blick könnte nicht schöner sein.

Nachdem wir eingecheckt haben, machen wir eine Hausführung durch die einst von Dr. Felix Ohm erbaute Hotelanlage mit ihrem herrlichen Park. Der Mittelpunkt des historisch prächtigen Hauses war die Jugendstil-Villa, die 1870 erbaut wurde. Besonders schön wirken noch heute die farbig glasierten Dachziegel mit ihren weißen und farbigen Verblendungen. Einst war die Villa die touristische Attraktion der Stadt Meißen, dann diente sie nach 1945 einer sowjetischen Kommandantur und später war sie ein Verwaltungsgebäude, bis sie 1993 zum Hotel umgestaltet wurde und heute in alter sowie neuer Pracht wieder begeistert.

Ein Hotel zum Verlieben.

Schon das Entree ist in seiner Klarheit sehr einladend, dann erwarten uns wunderschöne Zimmer in hellen Farben, elegant und klassisch im Jugendstildekor sowie ein atemberaubender Panoramablick auf die Parkanlage oder aber die „Albrechtsburg“. All das bildet eine Symbiose aus Vergangenheit und Gegenwart, die perfekt die Wünsche des heutigen Lifestyle reflektiert, wobei die Liebe zum Detail nicht zu übersehen ist. Die 118 Zimmer in 5 Kategorien sind individuell gestaltet und bestechen mit einer einladenden Atmosphäre und elegantem Interieur.

Der Gourmettempel „Ohm’s“ mit seinem Wintergarten „Belvedere“

verwöhnt seine Gäste mit kulinarischen Genüssen, regionalen und internationalen Speisen sowie mit herrlichen Weinen der Sächsischen Weinstraße. Wer den Tag gemütlich ausklingen lassen möchte, der besucht die „Garden Lounge“ mit ihrer Außengastronomie und genießt das Nichtstun, wunderschön läßt es sich auch bei schönem Wetter auf der gemütlichen „Garden Lounge-Außenterrasse“ entspannen oder auch im „Weingarten“ bei einem guten Tropfen.

 

Gelegenheit zum Abschalten

verspricht das „Veduta Spa“ mit seinen vielfältigen Wellness-Angeboten, aber auch der Sauna-Bereich bietet mit seinen Saunagängen sowie Massagen und Beautyanwendungen Entspannung pur, so daß man für den Alltag wieder gerüstet ist.

Dem Parkhotelhotel Meißen gelingt es perfekt, für seine Gäste ein Wohlfühlambiente der besonderen Art zu schaffen, in dem sie ungestört relaxen und genießen können. Auch für Tagungen und Events ist gesorgt, es steht ein Tagungsraum bis zu 200 Personen zur Verfügung.

Auch das nette und aufmerksame Hotelpersonal hat die Gabe, die Gäste zu verwöhnen, so daß einfach keine Wünsche offen bleiben – egal auch zu welcher Uhr- und Jahreszeit.

Heute geht es zur Altstadt mit Domplatz,

die sich rund um den Markt erstreckt. Sie brilliert mit ihren liebevoll restaurierten und historisch prächtigen Renaissance-Bürgerhäusern und alten Domherrenhöfen

sowie dem Ensemble von Albrechtsburg und Dom. Auch befindet sich im ehemaligen Franziskanerkloster das Stadtmuseum, das heute ein Heimatmuseum ist.

Leider ist es kalt und regnerisch, aber trotzdem machen wir die Altstadt unsicher. Man kann es nicht verleugnen, noch immer ist die über 1000 Jahre alte Geschichte der Stadt allgegenwärtig, denn Meißen blieb im zweiten Weltkrieg fast unzerstört.

Wir erreichen den „Heinrichsplatz“, das Zentrum von Restaurants, Weinkellern sowie Passagen und Höfen. Zahlreiche kleine enge und verwinkelte Gassen locken mit ihren kleinen Geschäften und laden zum kurzen Verweilen ein. Dann erreichen wir den erhöht liegenden „Marktplatz“ mit der Frauenkirche und Rathaus, von hier hat man einen herrlichen Blick über die Altstadt.

Danach geht es über die Burgstraße und 111 Stufen zur Burg und der „Marienkirche“, die mit dem ersten stimmbaren und somit spielbaren Porzellanglockenspiels einzigartig ist.

Besonders reizvoll zeigen sich die alten Patrizierhäuser sowie Wohnhäuser im gotischen und im Stil der Renaissance, die sich am Hang festzuklammern scheinen.

Majestätisch thront die Albrechtsburg über der Stadt Meißen.

Sie ist das älteste Schloß Deutschlands und wurde 1471 bis 1524 im spätgotischen Stil erbaut. Heute ist sie ein wunderbares Museum mit großartigen Exponaten, die von der Geschichte des Schlosses erzählen, besonders schön ist auch der Blick von der Burg über das Elbtal.

Beeindruckend ist ihre raffinierte Bauweise, denn sie wurde auf einem steilen Elbhang erbaut und hat ein Kellergeschoß über zwei Etagen, so entstanden dadurch drei Obergeschosse. Es wurden Vorhangbogenfenster sowie eingesetzte Zellengewölbe geschaffen, die eine raffinierte Lichtführung möglich machen, was damals ein Novum in der Architektur war. Das Treppenhaus besteht aus geschwungenen Stufen, die sich um eine Achse winden. Nicht alltäglich sind auch die nach oben anwachsenden Mauern und die in die Wänden gebauten Kaminzüge.

Im 19. Jh. entstanden die wunderbaren Wandgemälde, die historische Ereignisse der Burg und der Mark Meißen sowie der Wettiner und die Entstehung des „Weißen Goldes“ zeigen.

Gerne wären wir noch länger geblieben, aber unsere Zeit wird knapp, denn wir werden gleich von unserem Fahrer

zum „Schloß Proschwitz“ abgeholt,

das ca. 9 km von Meißen entfernt liegt und im Stil des Neubarock erbaut wurde. Es ist das älteste noch existierende private Weingut in „Zadel“ aus dem Jahr 1701. Heute ist es ein Weingut mit Pension für Gäste, die einen Kurzurlaub planen und Ruhe und Erholung suchen. Aber Langeweile gibt es hier nicht, denn die Gäste haben die Möglichkeit an Konzerten, Weinverkostungen oder an Schloßfesten sowie öffentlichen Veranstaltungen teilzunehmen.

Wir wurden von Prinzessin Alexandra zur Lippe begrüßt und zur Besichtigung des Schlosses eingeladen, das in

einem wunderschönen englischen Landschaftspark liegt. Danach wurden wir im Beisein von Prinzessin zur Lippe noch mit einem Imbiß und wunderbarer Weinverkostung ihrer Weine in ihrem Kaminzimmer eingeladen und verwöhnt. Es war ein sehr schöner und informativer Nachmittag!! Es geht nun zurück zum Hotel, vorbei an Weinfeldern, Wiesen und Wäldern.

Nach einer kurzen Nacht lockt das „Fasanenschlößchen“ und das „Schloß Moritzburg“,

die sich nicht weit von Dresden befinden. Das barocke Schloß aus dem 16. Jh. wurde im 18. Jh. umgebaut und steht auf einer künstlichen Insel in einem Schloßteich, umringt von acht ehemaligen Wachhäuschen.

Das Schloß beeindruckt durch seine prunkhaften Möbel, die aus der Zeit „August des Starken“ stammen. Zu sehen sind in elf Räumen Jagdwaffen, vergoldete Ledertapeten sowie Silbermöbel. Die meisten Räume sind aber mit einer Sammlung von Rothirschgeweihen bestückt, die als eine der bedeutendsten der Welt gilt. Im Japanischen Palais steht ein „Prachtbett“ mit einem Baldachinhimmel sowie Bettvorhängen, die alle aus ca. einer Million Federn von Ente und Fasan und Perlhuhn und Pfau gearbeitet wurden. Auch das wunderschöne chinesische und japanische Meißner Porzellan ist bewundernswert.

Wir machen noch einen Rundgang durch die Gartenanlage, die im französischen Stil gestaltet wurde und mit einer

Fasanenschlösschen Sommer

Lindenallee gerahmt ist. Es ist eine parkähnliche Wald- und Teichlandschaft mit Jadschloß. Fasanerie, Wildgehege sowie einem Leuchtturm mit Hafenmole. Weiter geht es dann vorbei am „Kavaliershäuschen“ zu dem nicht weit entfernt liegenden 1772 gebauten „Venusbrunnen“, der Amor und Schwäne auf einem Felsmassiv zeigt, es ist die größte barocke Brunnenanlagen in Sachsen.

Nach so viel Kultur knurrt uns der Magen  

und wir kehren in der historischen und denkmalgeschützten „Churfuerstlichen Waldschaenke Moritzburg“ ein, das auch Hotel ist und nahe der Burg in einem Wald liegt. Im “Hubertuszimmer“ ist bereits unser Tisch gedeckt und die Spezialitätenkarte bietet originelle Fisch-, Fleisch- und Wildgerichte und andere sächsische Köstlichkeiten sowie die hauseigenen Weine. Wir werden nicht enttäuscht, denn es ist köstlich!

Dann geht es weiter nach „Zabeltitz“, das zu den schönsten Dörfern in Sachen gehört und ca. 9 km von „Großenhain“ liegt. Wir kommen durch eine Auenlandschaft, die einst ein Sumpfgebiet war, aber heute ein Waldgebiet mit Buchen, Eichen, Erlen und Ulmen ist.

Dann erreichen wir den „Barockgarten Zabeltitz“ mit seinem „Barockschloß Zabeltitz“, das sich im Mittelpunkt des 1728 wunderschön angelegten Gartens befindet.

Er begeistert mit seiner symmetrisch und regelmäßig angelegten Anlage mit wunderschönen Linden- und Kastanienalleen, Hecken, Lustwäldchen sowie Rondellen, sehr schönen Sandsteinskulpturen und einem nicht alltäglichen Teichsystem.

Anschließend sind wir noch in „Zadel“, in der Pension „Alte Schmiede“  zum Kaffee eingeladen. Die originalgetreu renovierte alte Fachwerkschmiede überrascht und begeistert mit ihren wie zu „Großmutters Zeiten“ eingerichteten Zimmern. Nach einer herzlichen Begrüßung genießen wir die herrlich selbstgemachten Kuchen, die wunderbar schmecken und ein wirklicher Genuß sind !!

Dann geht es wieder zurück durch kleine Dörfer, Wiesen und Wälder in unser Parkhotel Meissen.

Wir haben noch ein wenig Zeit bis zum Abendessen und die Möglichkeit, uns im „Veduta Spa“ mit einer Anwendung zu entspannen, die wirklich sehr schön ist. Danach geht es ganz entspannt ins Restaurant „Ohms“ wo wir mit einem Degustationsmenü und herrlichen Weinen sowie mit der „Sächsischen Weinkönigin von 2016/17“ Friederike Wachtel den Abend fröhlich ausklingen lassen.

Heute ist leider unser Abreisetag.

Wir besuchen noch das „Schloß Nossen“ mit dem Klosterpark „ Altzella“, das über der Stadt Nossen auf einem Felsvorsprung thront und im 12. Jh. erbaut wurde. Es gehörte einst den Rittern von Nozin, dann wechselten in den Jahren zahlreiche Besitzer, bis dann die Anlage mit der Stadt Nossen 1436 in den Besitz der Zisterzienser von Kloster Altzella überging.

Heute ist das Kloster mit seiner teilweise noch gut erhaltenen Mauer eine Mischung aus romantischem Park mit Ruinen und renovierten Gebäuden, die jetzt kulturellen und religiösen Zwecken dienen.

Zum Schluß lockt uns der wunderschöne Klosterpark noch zu einem Rundgang mit seinen 30 bis 50 Meter hohen Bäumen und Büschen, wo wir das „Mausuleum“, die „Andreaskapelle“ und ganz versteckt die roten Ziegel der Westwand des „Sommerrefektoriums“ entdecken, der einst der große Speisesaal der

Mönche aus der Zeit um 1230 war. Dann geht es vorbei am ehemaligen Weinkeller mit seinem Kreuzgewölbe. Die Entdeckungen nehmen kein Ende, es ist wirklich spannend, denn plötzlich erscheint die Betsäule sowie die Abtei und ein Stück weiter der Mühlgraben etc….

Unsere Zeit vergeht nun wie im Flug und wir fahren zurück zum Hotel, wo schon unser letztes gemeinsames Mittagessen auf uns wartet.

Gerne wären wir noch geblieben, aber leider ist nun unsere sehr schöne und informative Reise zu Ende. Ich bin aber sicher, daß es nicht das letztes Mal war, denn die Herzlichkeit und liebevolle Betreuung lockt sicher wieder nach Meißen, ins „Parkhotel Meissen“.

www.parkhotel-meissen.de

Fotos: S. Lüddecke, C. Borttger, J. Karpinski

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Herausgeberin Bonnes Vacances – Magazin für VIP-Reisen bei PR-CONSULT Berlin
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