EINE FLUSSKREUZFAHRT AUF DER WOLGA UND DEN NÖRDLICHEN WASSERWEGEN – Teil 2 von 6

Vor den Mauern des Kreml befindet sich der „Rote Platz“

Im Südosten des Platzes liegt die im 16. Jh. errichtete „Basilius Kathedrale“ mit ihren bunten Zwiebeltürmen. Direkt daneben steht das Denkmal „Minin und Poscharski“ aus dem 19. Jh. für die Volkshelden, die 1612 Moskau von polnischen Eindringlingen befreit wurden. Gegenüber dem Roten Platz befindet sich das Historische Museum“ von 1871 aus rotem Backstein mit über 250.000 Exponaten, die über die Geschichte Russlands seit dem 10. Jh. erzählen. Direkt an das Museum grenzt das „Woskresenskije Tor“ mit der „Iwerskaja Kapelle“.

In der Nähe befindet sich auch das Kaufhaus „GUM“, das auf eine 100jährige Tradition zurück blicken kann. Heute ist es das größte Kaufhaus Russlands und zählt zu den wichtigen Denkmälern der russischen Architektur des späten 19. Jh.. Auf drei Etagen befinden sich internationale Boutiquen und Designer, auch mehrere namhafte deutsche Hersteller sind darunter, die Preise sind aber entsprechend hoch, sehenswert ist auch die neoklassizistische Architektur. Abends wird die Außenfassade vom Kaufhaus seit 2000 von tausenden Glühlampen beleuchtet, das zahlreiche Touristen aus aller Welt anzieht.

Der Verkehr ist unbeschreiblich.

Moskau ist mit seinen drei internationalen Flughäfen und acht Fernbahnhöfen sowie drei Binnenhäfen der wichtigste Verkehrsknotenpunkt und die größte Industriestadt Russlands. Ständig kämpft die Stadt mit ihrem Verkehrschaos, das durch viele Pendler, Geschäftsleute, Touristen sowie die Einheimischen entsteht, die befördert werden müssen. So gibt es in der Stadt fünf Ringstraßen sowie einen äußeren Autobahnring. Im inneren Ring befindet sich der Boulevard Ring, in dem sich der Kreml und der Rote

Platz befinden.

Im zweiten Ring stehen wunderschöne alte Häuser, die im sogenannten „Zuckerbäckerstil“ (Jugendstil) erbaut wurden. Hier zweigt auch die Fußgängerzone, Arbat“ ab , die sehr beliebt ist. Am besten ist, um weiter zu seinem Ziel zukommen, die Metro zu nehmen, selbst diese stößt schon an ihre Grenzen mit dem Verkehr.

Besonders schön ist Moskau bei Nacht,

dann sind zahlreiche Bauwerke wunderschön beleuchtet, der „Rote Platz“ glänzt in farbenfrohem Licht

und die Neonreklame der Geschäfte sorgt für ein sehr schönes Bild der breiten Straßen, so dass die Stadt Moskau sich plötzlich ganz verändert hat.

Sehenswert ist die Metro, die, so scheint es, in einer unterirdischen Welt“ liegt, die man nur mit einer steilen Rolltreppe erreicht. Die großartig gestalteten Hallen mit ihren Buntglasscheiben und farbigen Mosaiken sowie die mit Stuck verzierten Decken und Wandreliefs begeistern. Die Metro gilt als die prachtvollste Untergrundbahn der Welt, die am 15. Mai 1935 eröffnet wurde und 2020 ihr 85. Jubiläum feiern wird. Dann geht es zurück zu unserem Schiff, wo unser Abendbrot schon auf uns wartet.

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Bericht und Fotos: S. Lüddecke

www.gebeco.de

 

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