EINE FLUSSKREUZFAHRT AUF DER WOLGA UND DEN NÖRDLICHEN WASSERWEGEN – Teil 5 von 6

Am 15.5. erreichen wir um 8.00 Uhr den Flusshafen von St. Petersburg über dem Fluss „Newa“, der St Petersburg teilt.

Die Newa ist nur 74 km lang und entspringt im „Ladogasee“ und mündet in den Finnischen Meerbusen der Ostsee.

In den Jahren 1700 bis 1721 siegte Peter I. im Nordischen Krieg über Schweden und hatte den Anspruch auf die Newa und so gründete er die neue Hauptstadt Petersburg, die an der Mündung der Newa liegt.
Geht man an den Flussufern der Newa entlang, dann sieht man, dass sich hier die schönsten Paläste und auch die herrlich großen Hauptplätze der Stadt befinden, die immer der Newa zugewandt sind.
Im Winter friert der Fluss zu und Mitte April wird er wieder für den Schiffsverkehr freigegeben.

Am nächsten Morgen beginnt unsere Stadtrundfahrt

Quelle: Petersburg Guide

mit der Besichtigung der „Peter-Pauls Festung“ , die sich im Zentrum von St. Petersburg auf einer kleinen Insel gegenüber der Eremitage befindet. Ihre Grundsteinlegung war am 27. Mai 1703 und zählt als Geburtstag der erbauten Stadt vom Zaren Peter dem Großen. Ein Teil der Festung nutzte man als Gefängnis, so bekam sie den Beinamen „die Russische Bastille“. Es ist eine wunderschöne Anlage mit verschiedenen historischen Bauten und Museen.

Quelle: Wikipedia

Das wichtigste Bauwerk der Festung ist die russisch-orthodoxe Kathedrale „Peter-Paul-Kathedrale“. Sie ist die älteste Kathedrale der Stadt und im „holländisch frühbarocken Stil“ erbaut, wo sich auch das Grab des Zaren Peter des Großen befindet.
Die lange goldene Turmspitze ist das Wahrzeichen der Stadt. Ihre Säle sind unglaublich prunkvoll, wir kommen durch Marmorsäulen, Kristalllüster, klassizistische Deckenverzierungen und vergoldete Ikonen, es ist unglaublich, man findet keine Worte für so viel Prunk.

Quelle: Wikipedia

Nach all den Eindrücken geht es dann zum Mittagessen ins Stadtzentrum und danach zum
Schloss „Peterhof“. Es ist eine russische Palastanlage mit großartigen Kaskaden und Wasserspielen, die rechts und links von vergoldeten Bronzestatuen gesäumt werden und sich am Finnischen Meerbusen befinden. Das Schloss gilt als das „russische Versailles“, das seit 1991 zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört.

 

Quelle: fotocommunity

Der Mittelpunkt der Anlage ist der Große Palast, der sich auf einem 16 Meter hohen Hügel befindet und mit seiner 270 Meter langen Hauptfassade, die mit ihren seitlichen großen Galerien einen atemberaubenden Blick auf die See bietet.
Wir machen einen Rundgang durch das Schloss und sind von den großen mit Seide verkleideten und vergoldeten Räumen überwältigt. Besonders elegant wirkt der riesige Thronsaal mit seinen
roten Samt-Vorhängen und weißen Stuck-Elementen, zwischen denen sich die Portraits von Mitgliedern der Zarenfamilie befinden. Wir machen noch einen Spaziergang durch den herrlichen Park und fahren dann zurück zu unserm Schiff und freuen uns auf unser köstliches Abendbrot.

                                                                  

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Bericht und Fotos: S. Lüddecke

www.gebeco.de

 

 

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