EINE FLUSSKREUZFAHRT AUF DER WOLGA UND DEN NÖRDLICHEN WASSERWEGEN – Teil 6 von 6

Heute ist unser vorletzter Tag in St. Petersburg

Quelle: Wikipedia

und wir besuchen noch die „Eremitage“, die ab 1754 vom italienischen Baumeister „Rastrelli“ für die Zarin Elisabeth erbaut wurde, die aber noch vor der Fertigstellung starb. Katharina die Große vollendete den Bau des barocken Ensembles der Kleinen und Großen Eremitage mit weißen Säulen vor grünem Hintergrund sowie überlebensgroßen Statuen und goldenen Kuppeln.

Die über 200 Gemälden des Kaufmanns „Ernst Gotzkowsky“, der damit seine Schulden bezahlte, wurden von Zarin Katharina zum Aufbau einer Gemäldegalerie genutzt.
Durch ihren Tod wurden die bereits über 4000 Gemälde durch den Zaren Peter I. und Alexander I. erweitert. Es folgten in den nächsten Jahrhunderten weitere Sammlungen wie vom Amsterdamer Banktier „Coesveltl“, so dass neue Räumlichkeiten immer wieder eröffnet wurden.. Heute umfassen die Sammlungen mehr als 3 Millionen Gegenstände, die in mehr als 300 Säleuntergebracht sind.
Nach all den Eindrücken geht es nun zurück an Bord, wo unser Mittagessen schon auf uns wartet.
Nach dem Essen haben wir Freizeit und können von Bord gehen, denn unser Abendessen ist erst für 19.45 h geplant.

An unserem letzten Tag besuchen wir noch das „Katharinenschloß“ mit dem Bernsteinzimmer

Quelle: Wikipedia

Ca. 26 km südlich von St. Petersburg in der Stadt „Puschkin“ befindet sich der große „Katharinenpalast„ mit seinen goldenen Zwiebeltürmen und den hellblau schimmernden Palastmauern. Im Jahr 1717 ließ Katharina I. diese Sommerresistenz errichten und prunkvoll ausbauen, was aber nicht dem Geschmack Katharina II. entsprach, denn sie liebte den Prunk nicht. Sie ließ dafür herrliche Grünanlagen sowie Römische Thermen anlegen, denn sie liebte es, mit ihren Liebhabern in einer der Grotten zu frühstücken.
Nun besichtigen wir noch das Innere des Palastes und kommen über ein weißes Treppenhaus in den Spiegelsaal, der durch das viele Gold glänzt, dann geht es weiter in die Speisesäle der mit Gemälden der Zarenfamilie an den Wänden sowie den gedeckten Tafeln und Kachelöfen, wir sind begeistert.

Quelle: Wikipedia

Dann nähern wir uns dem Bernsteinzimmer, das nur eine Nachbildung des echten Bernsteinzimmers ist. Der ganze Raum ist von oben bis unten mit Bernsteinpaneelen verkleidet und es schimmert in golden-bräunlichen Farbtönen, so dass man den Glanz des damaligen Russischen Zarenreich nachvollziehen kann. Nach all den Eindrücken machen wir noch einen Rundgang durch den herrlich großen Park, den Katharina angelegt hat. Nach all den vielen Eindrücken geht es nun zurück zum Mittagessen auf unserer Schiff.
Wir haben nun bis zum Abendbrot Freizeit, um uns zu verabschieden und unsere Koffer zu packen, denn morgen früh geht es nach Hause.

 

Bericht und Fotos: S. Lüddecke

www.gebeco.de

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