EINE WANDERREISE ZUM TEGERNSEE

Foto: gastrobenni

Von Berlin erreichen wir mit der Bahn nach sechs Stunden den Ort Gmund am Tegernsee, wo wir schon von Christopher Flach von „Flach Communication“, der PR Agentur des Reiseveranstalter „Feuer und Eis Touristik“ erwartet werden.

Da wir einen Tag früher ankommen sind, können wir im Hotel „BUSSI BABY“ eine Nacht verbringen, das in Bad Wiessee, im Tegernseer Tal liegt und neu renoviert wurde. Schön ist, daß die rustikalen Zimmer viel Platz bieten und ein sehr großer Balkon einen herrlichen Blick auf die Umgebung und den Golfplatz möglich macht.

Wir haben noch etwas Zeit, das Wetter ist herrlich, der Tegernsee nicht weit vom Hotel entfernt. So beschließen wir, daß wir noch zum See laufen und dort ein Bier trinken und den schönen Blick genießen.

Allmählich wird es aber kälter und der Hunger plagt uns, so daß es zurück zum Hotel geht.

Im „Thai Stüberl“ sind die Tische bereits gedeckt

und die Karte lockt mit thailändischen Gerichten, für die wir uns entscheiden und die uns mit herrlichem Wein sehr gut schmecken. Danach reizt uns noch ein „Absacker“, den wir dann noch in der Bar mit „easy, pesy Snacks“  zu uns nehmen. Nun ist es doch sehr spät geworden, so daß wir ganz gemütlich den Tag ausklingen lassen.

 

Am nächsten Tag erwarten wir unsere anderen Kollegen.

Das Wetter ist herrlich, die Sonne scheint und es ist warm wie im Sommer, obwohl es schon Mitte Oktober ist. Es ist eine Wanderung geplant und es geht nun entlang am „Tegernseer Höhenweg“, mal hoch, mal herunter bis zum bekannten „Bräustüberl Tegernsee“. Es ist eine zweistündige Wanderung, die durch den Wald über Stock und Stein geht, vorbei an Kühen, die auf ihren Weiden die Sonne genießen, bis wir dann endlich Tegernsee erreichen.

Nach der langen Wanderung kehren wir im rustikalen

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„Bräustüberl Tegernsee“ ein, das noch einen riesigen Außenbereich hat, wo schon sehr viele hungrige und speisende Besucher sitzen. Nun genießen wir das typisch bayerische Essen mit Schweinshaxe und Leberkäse mit Wein, Faßbier und Schnaps, es ist wunderbar.

Nach dieser Stärkung geht es dann weiter zur Wendelsteinbahn, die uns zum Gipfel des 1838 m hohen Wendelstein, dem  höchsten Gipfel des Wendelsteinmassivs, bringt. Hier trinken wir noch ein Gipfelbier, dann geht es mit der Gondel zurück ins Tal, wo wir dann in unserem netten Hotel „Der Alpenhof in Bayrischzell“  gemeinsam das Abendbrot genießen. Wir werden verwöhnt mit geräuchertem Fisch, würzigem Bergkäse, herrlich frischem Salat sowie frischem Brot und köstlichem Nachtisch, es ist einfach ein Genuß ! Nun ist es sehr spät geworden und unser Bett wartet schon auf uns.

Leider ging unsere Nacht sehr schnell zu Ende,

so daß wir uns auf unser Frühstück freuen, das wir schon ab 7.00 h genießen können, denn um 7.30 h geht es dann schon nach „Kufstein“! Für diese Wanderung nehmen wir den Kaiserlift für die Auffahrt, einen nostalgischen Einzelsessellift, der Zeit und Ruhe zum herunterkommen und entschleunigen schenkt. Obenangekommen starten wir unsere Wanderung, die uns vorbei an idyllisch gelegenen Almen und

  begleitet von grandiosen Panoramen bis zum Ziel der Etappe an den „Hintersteiner See“ führt. Auf der ersten Hälfte der Strecke erläutert uns Toni Wagger, Wanderführer des „Kufsteinerland Tourismus“ noch einiges Interessantes über diverse Bergkräuter, Pflanzen und Bäume. Der „Hintersteiner See“ liegt wie die Wanderroute selbst im Naturschutz „Wilder Kaiser“ auf einer Höhe von 882 m. ü. M. und ist in der letzten Eiszeit entstanden. Zur Stärkung werden wir aber noch im „Seestüberl“  am Hintersteiner See zu Mittag essen, was uns sehr gut schmeckt.

Dann geht es weiter zur Kleinstadt „Kitzbühel“, die in den Alpen von Tirol liegt. Es ist ein eleganter Wintersportort, der für sein Hahnenkamm-Rennen sehr bekannt ist, das jährlich stattfindet. Besonders nett sind ihre mittelalterlichen Straßen, die mit exklusiven Geschäften und netten Cafés locken. Bei dem schönen Wetter sitzen die meisten Einheimischen wie auch Gäste draußen und  genießen die herrliche Sommerluft.

Sehr interessant ist auch das Museum des Ortes, das die Geschichte von Kitzbühel erzählt. Wer dann noch einen herrlichen Blick über die Stadt haben möchte, der findet ihn von der Dachterrasse des Museums.

 

Sehenswert ist auch der Friedhof mit seiner Liebfrauenkirche. 


Auf dem liegen auch die berühmten kitzbühler wie z.B. Bergsteiger „Peter Aufschnaiter“ oder Skilegende „Tonie Sailer“.

Besonders witzig ist es dann, wenn der Stadtführer „Pepi“ in Lederhose, Haferlschuhen und Wanderrucksack erscheint, viel erzählt und lustige Sprüche macht. Nach all seinen Informationen greift „Pepi“ dann plötzlich in seinen Rucksack und holt eine kleine Taschentrompete heraus und spielt „in die Berge bin i gern“.

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Nach weiterem kurzen Gespräch folgt dann noch eine kurze Weise von ihm. Es ist wirklich sehr ulkig und wir verbeißen uns das Lachen, dann  geht es aber zurück in unser Hotel.

Unser Abendbrot und die Übernachtung

findet nun im  4+*Sterne Hotel „Trend Hotel Schloß Lebenberg Austria“ statt, das mit seiner Kombination aus modernem und klassischem Stil den höchsten Ansprüchen entspricht.

Leider ist heute unser letzter Tag und wir frühstücken noch im Hotel, was ein wirklicher kulinarischer Hochgenuß ist. Danach  treffen wir uns in der Hotellobby, denn wir fahren mit der Hahnenkammbahn noch hoch, wo wir uns das Starthaus des legendären Abfahrtsrennens ansehen, das in 800 m Höhe liegt. Danach geht es wieder zurück nach Kitzbühel, wo wir dann wieder vom Hotel Kaiserhof Kitzbühl-Tegernsee abgeholt werden und unsere Reise ein Ende hat.

Unsere Tegernsee Reise war sehr schön, denn sie ging durch herrliche Landschaften. Obwohl der Herbst trotz des schönen und warmen Sommerwetters nicht zu leugnen war, zeigten sich die malerischen Landschaften mit ihren Bergen, den Wäldern, Bäumen und Sträuchern in saftigem Grün. Ein besonderer Hingucker waren für mich die herrlich bunten Blätter in rot, gelb, grün, braun der vielen Sträuchern und Bäume.

Bericht und Fotos:  S. Lüddecke

 

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