„ENJOY THE RIVER“ EINE WUNDERSCHÖNE REISE NACH VENEZIA

Pünktlich kam ich bei wunderschönem Wetter am „Marco Polo“ Flughafen von „Venezia“ an, wo ich schon von Frau „Patrizia Loiola“ mit dem Auto erwartet wurde. Ein weiterer Kollege wurde dann noch aufgegriffen, so daß wir dann nach „Jesolo“ losfahren konnten.

Da wir inzwischen großen Hunger hatten, machten wir noch einen kurzen Halt in einem Restaurant, dann ging es weiter zu unserem nennten Hotel „AL Ponte de Fero“, das sich in einem venezianischen Bauernhaus vom späten 19. Jh. in Jesolo befindet und uns schon mit einem Abendessen bei „Agriturismo Coda di Gatto“ erwartet.

Unterwegs mit Bike und Elektro-Boot

Heute Morgen werden wir mit einem „Wachmacher“ aus Espresso und Cappuccino in der Osteria „Al Tajo“ für

den Tag fit gemacht. Dann geht es mit sehr guter Laune zum Bootsanleger in „Musile Di PIiave“ und dann mit dem Rad 15 km in Richtung „Eraclea“ auf dem Radweg „Ciclabile B.IM“ , der immer am Fluß entlang läuft. Wir kommen vorbei an Dörfern, herrlichen Wäldern und Weinbergen, bis wir die Bootsbrücke, die kurz vor dem kleinen Fischerdorf „Cortellazzo“ liegt, erreichen. Es ist erstaunlich, denn im Fischerdorf und rund um die Lagune und Meer lebt man noch nach alten Traditionen, die immer noch Teil des Alltaglebens sind und liebevoll gepflegt werden.

Von hier geht es dann noch zwei km auf der „Via Massaua“

zur „Camping Marina di Cortellazzo“ mit ihren vielen Booten. Wir machen noch einen Rundgang über die große und schöne Anlage und sind begeistert von den Möglichkeiten, hier Urlaub machen zu können. Anschließend genießen wir hier noch eine stärkende Erfrischung und dann geht es bei herrlichem Sonnenschein ganz gemütlich mit dem E-Boot von „I love Piave“ auf dem 220 km langen Fluß „Piave Vecchia“ zurück.

Wir kommen vorbei an üppiger Vegetation und weiten Weinbergen bis zur Bootsbrücke, die sich kurz vor dem kleinen Fischerdorf „Cortellazzo“ befindet. Es ist eigenartig, aber auf dem stillen Wasser ist kein weiteres Boot zu sehen und es scheint, als hätten wir den Fluß nur für uns gemietet. Es ist wunderbar und wir genießen die unglaubliche Ruhe und herrliche Sonne.

Leider geht unsere Zeit sehr schnell vorbei

und es ist schon Mittagzeit geworden, so daß wir im Bauernhaus Agriturismo „La Cavetta“ speisen, das sich am „Cavetta-Kanal“ in der Nähe des Flusses „Piave“ befindet.

Die Tische sind schon gedeckt, es locken viele volle Teller und Schüsseln mit sehr appetitlichen Köstlichkeiten, die sich dann als typisch saisonale Gerichte zeigen, dazu wird ein herrlicher Rot- und Weißwein gereicht. Wir sind begeistert von dem leckeren Zwischenstopp und genießen das wunderbare Essen, dann geht es wieder weiter mit dem Bus, denn es wird allmählich dunkel.

Nun erleben wir etwas wirklich Köstliche.

Es lockt uns ein leckerer Zwischenstopp und wir halten vor dem Geschäft „Cioccolateria Veneziana“. Hier kommt uns ein herrlicher Schokoladengeruch entgegen, so daß wir unbedingt in das Geschäft gehen müssen. Wir können es nicht glauben und sind wirklich überwältigt von dem, was wir dann sehen und auch riechen.

Seit 1960 gibt es diese herrliche Destillation, in „San Donà di Piave- Venezia“,

 

die nun seit 20 Jahren von zwei Brüdern mit großer Leidenschaft und kleinen Geheinissen für Schokolade geführt wird. Die Herstellung ist für die Brüder eine Handarbeit wie auch große Leidenschaft, wodurch die Schokolade so einzigartig im Geschmack wird.

Die Produkte bestehen aus den besten Zutaten wie Trockenobst, kandierte Früchte, Gewürze, Aromaöle und Blütenextrakte, die der Schokolande zugefügt werden und so auch die fantastischen Geschmacksrichtungen entstehen.

Die Schokoladenproduktion ist riesig

und auch sehr ideenreich, aus denen wunderbare Spezialitäten gedeihen: Cremino, Trüffel, Dragees, Schokoladentafeln, Schokoladenaufstrich und eine Produktreihe ohne Zucker.

Wir haben nun das Glück, daß wir in den Genuß kommen, probieren zu können, und sind von den verschiedenen Schokoladensorten begeistert. ch wünschte sehr, daß es eine solche Schokoladenproduktion auch bei uns zu Hause gäbe!

Zum Abschied bekommen wir noch herrliche Schokoladenprodukte mit, dann geht es leider wieder zurück in unser E-Boot und zur Osteria „Al Tajo“. Hier warten schon ein echt venezianischer Aperitif und ein herrliches Abendessen auf uns.

Leider geht unsere Reise in zwei Tagen zu Ende

und wir besuchen am Mittag den Weinkeller des Weinguts „Azienda Agricola Bellese“ in „Ponte di Piave“.

Natürlich sind auch hier die Tische wieder gedeckt und es riecht nach herrlichen Köstlichkeiten und Weinen. Wir werden mit regionaltypischen Spezialitäten und den wunderbaren Weinen verwöhnt, die ihres Gleichen suchen, so daß man gar nicht mehr aufhören möchte, zu essen. und zu trinken.

Allmählich ruft die Zeit und wir müssen zu unserem Bootstransfer, denn nun geht es für uns zum Fluß „Livenza“

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in Nordosten Italiens, der 112 km lang ist. Nach wie vor ist das Wetter herrlich und ganz ruhig. So schippern wir ganz alleine auf dem Fluß bis auf zwei Schwäne, die, so scheint es, auch den ruhigen Tag genießen.

Es ist noch ein Besuch im Weingut „Azienda Agricola Bellese“ geplant,

das in den Weinbergen in „Ponte di Piave“ liegt, wo wir schon erwartet werden. Wir machen einen Spaziergang durch die grüne Weinlandschaft und erhalten interessante Weininformationen. Dann werden wir mit einer Verkostung dieser herrlichen Weine sowie mit regionaltypische Spezialitäten wieder verwöhnt.

Die Zeit vergeht, und langsam geht die Sonne unter und wir steigen in unser Boot. Nach einiger Zeit halten wir dann am Flußrand, wo uns schon ein einheimischer Fischer erwartet, der uns etwas zur „Pesca del Bisat“, dem traditionellen Aalfang erzählen wird. Es ist spät

geworden und nach langem Hin und Her steigt der Fischer doch in unser Boot und es geht weiter bis wir die Trattoria „La Gassa“ in „San Stino di Livenza“ erreichen. Auch hier sind schon die Tische für uns gedeckt, auch die Rot- und Weißweinflaschen stehen bereit und ein herrlicher Duft geht durch den Raum. Dann werden wir mit fantastischem Essen verwöhnt, das kein Ende nimmt. Die Zeit rennt und es ist doch sehr spät geworden, so daß der Bus schon wartet, der uns dann leider zu unserem Hotel „Al Ponte de Fero“ in „Jesolo“ zurück bringt.

Heute ist nun unser letzter Tag

und wir besuchen noch die Küste von „Cavallino“, die auf einer Landzunge zwischen der Lagune von Venedig und der Adria liegt. Dort besuchen wir eine große Wehranlage mit ihren Kasernen und sehr dicken 5,20 Meter hohen Mauern, die im Ersten Weltkrieg zur Verteidigung von Venedig eingesetzt wurde. Wir sind sehr beeindruckt von dieser großen und massiven Anlage.

 

Dann geht es weiter mit unserem Bus in Richtung Flughafen, denn unsere wunderschöne Reise ist leider zu Ende. Auf dem Weg dorthin besuchen wir noch den Bar-Kiosk „Ai Salis“ in Caposile, wo noch  einen Aperitif und

etwas zu essen gibt, dann geht es zum Flughafen und nach Hause.

 

Bericht und Fotos: S. Lüddecke

 

 

 

 

 

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