Münster (SMS) Die Stadt Münster setzt in diesem Jahr den Einsatz von Ultraschallgeräten gegen Cyanobakterien (Blaualgen) im Hiltruper See vorübergehend aus. Mit einem engmaschigen Monitoring und einem externen Gutachten soll überprüft werden, ob das Gewässer auch ohne technische Unterstützung stabil bleibt. Darüber hinaus wird untersucht, welche ökologischen Veränderungen durch den mehr als zehn Jahre langen Einsatz der Ultraschallgeräte gegeben hat.
Nach einer starken Blaualgenblüte im Herbst 2011 hatte die Stadt im Jahr 2012 die Ultraschalltechnologie eingeführt. Speziell erzeugte Schallwellen zerstören die Schwimmblasen der Blaualgen, sodass diese absinken und am Gewässergrund absterben. Während der Einsatzzeit kam es zu keinem größeren Massenaufkommen von Blaualgen mehr. Gleichzeitig erholte sich der Bestand an Unterwasserpflanzen, die die Blaualgen auf natürliche Weise verdrängen und so wesentlich zur Stabilität des Sees beitragen.
Intensive Kontrollen der …
Quelle: Pressemitteilungen der Stadt Münster
