In Tschechien sorgen die Atomkraftpläne der liberalkonservativen Regierung für Diskussionen. Das Kabinett hatte vor knapp einer Woche überraschend beschlossen, die laufende Ausschreibung für den Bau eines neuen Reaktors am AKW-Standort Dukovany auszuweiten. Die Bewerber sollen nun ein verbindliches Angebot für den Bau von bis zu vier neuen Blöcken unterbreiten, welche auf die beiden Standorte Dukovany und Temelin unweit der Grenze zu Bayern verteilt würden. Je Block ergebe sich aus der Sammelbestellung ein um rund 25 Prozent günstigerer Baupreis, betonte Ministerpräsident Petr Fiala.