Bei verstärkten Kontrollen im Radverkehr hat die bayerische Polizei im Vormonat mehr als 11.500 Verstöße registriert. Das teilte das Innenministerium am Freitag in München mit. Meist seien Verwarnungen ausgesprochen worden, doch es gab auch mehr als 1100 Anzeigen. 1444 Mal leisteten sich Auto- oder Lkw-Fahrer Verstöße – meist, weil sie auf Radwegen gehalten oder geparkt haben. „Wir brauchen deutlich mehr gegenseitige Rücksichtnahme im Straßenverkehr, egal ob auf zwei oder vier Rädern“, sagte Innenminister Joachim Herrmann (CSU). „Radlfahren muss noch deutlich sicherer werden.“